Facebook link
Untitled-911
LOGO Lambert
Logo DMFV

© MSC Condor e.V      Birkenfeld

letzte Aktualisierung

16.11.2018   HWA

 

Counter / Zähler
Logo-MSC-Condor-2017

 

Flugplatzordnung

 

1.      Voraussetzungen der Flugplatzbenutzung

1.1   Die Teilnahme am Flugbetrieb ist nur den Mitgliedern des MSC Condor gestattet,
       die durch ihre Unterschrift diese Flugplatzordnung anerkannt haben.

1.2.  Gastpiloten können gem. Ziffer 4. zugelassen werden.

1.3   Es dürfen derzeit nur Flugmodelle mit kolbengetriebenen und turbinengetriebenen Verbrennungsmotoren, Segelflugmodelle, sowie Elektromodelle  bis zu einem Abfluggewicht von unter 25 Kg
       betrieben werden. Flugmodelle ab 25 Kg benötigen eine Sondergenehmigung die von der Luftaufsichtsbehörde und vom Vorstand erteilt werden kann.

1.4.  Grundsätzlich ist der Flugbetrieb nur bei Anwesenheit eines eingetragenen Flugleiters zulässig.

1.5.  Es muss eine Halterhaftpflichtversicherung, nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften, für den Betrieb von Modellflugzeugen  bestehen

1.6.   Der höchst zulässige Schalldruckpegel für Kolbenmotormodelle beträgt 84 dB (A) bei Turbinengetriebenenmodellen 100 dB(A) in 7 m Entfernung. Im Zweifelsfall entscheidet der Flugleiter
        über die Modellzulassung.

 

2.      Flugbuch

 

2.1.  Über den Flugbetrieb wird vom Flugleiter und den Piloten das Flugbuch nach dem vorhandenen Muster geführt.

2.2.  Flugleiter sind vom Vorstand ernannten Personen, deren Aufgabenbereich in der Flugleiteranweisung geregelt ist

2.3.  Der / Die  Flugleiter haben sich mit Name und Unterschrift im Flugbuch einzutragen, bevor der Flugbetrieb aufgenommen wird. Der Flugbetrieb beginnt mit dem Start des ersten Flugmodells.

2.4.  Jeder Pilot hat sich vor Beginn seines Flugbetriebes oder dem einschalten des Senders in das Flugbuch einzutragen und beim eingetragenen Flugleiter anzumelden.
        Siehe Anweisung an der Frequenztafel.

2.5.  Besondere Vorkommnisse, wie Abstürze mit Fremdschaden -auch Flurschäden- sind zu vermerken. Ferner ist der Flugleiter bzw. der Vorstand sofort darüber zu informieren
        (Meldung Versicherung)

2.6.  Verhalten der Piloten gegenüber den Weisungen des Flugleiters.

             Grundsatz: Den Weisungen des Flugleiters ist diskussionslos Folge zu leisten.

 

3.      Flugsicherheit und Frequenzsicherheit

 

3.1.   Der Flugbetrieb wird vom Flugleiter geleitet und überwacht. In Ausnahmefällen können mehrere Flugleiter gleichzeitig eingesetzt werden (z.B. Flugtage ).

3.2.   Die Frequenzzuteilung wird mit der Frequenztafel geregelt. Siehe Anweisung über die Benutzung der Frequenztafel.  Es ist zu beachten, dass u.U. mehrere Mitglieder
        den gleichen Kanal haben können.

3.3.    Nur wer seine, an der  Frequenztafel angebrachte Frequenzplakette entnommen und diese an seinem Sender (Antenne) angebracht hat, darf seinen Sender einschalten.

3.4.    Zum Fernsteuern von Flugmodellen sind nur Frequenzen zugelassen, die von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post genehmigt sind. Das Frequenzband 27 MHZ ist für den
          Modellflugbetrieb untersagt.

3.5.   Sicherheitsbestimmungen. Jeder Pilot hat sich so zu verhalten, dass der Flugbetrieb sowie die öffentliche Ordnung und Sicherheit, insbesondere andere Personen und Sachen
        nicht gefährdet oder beschädigt werden. Personen und Tiere dürfen nicht angeflogen werden. Befinden sich Personen oder Tiere auf Wegen oder Grundstücken im Flugsektor
        so muss ein Sicherheitsabstand von mindestens 150 Meter eingehalten werden. Der Flugbetrieb ist notfalls einzustellen oder innerhalb des vorgeschriebenen Luftraums so zu verlegen,
        dass jegliche Gefährdung ausgeschlossen ist.

3.6.    Es dürfen nur 3 Modelle mit Verbrennungsmotoren gleichzeitig in der Luft sein. Bei  Flugmodellen mit Turbinenantriebnur 1. Weitere Flugmodelle jeglicher Art dürfen
         zu diesem Zeitpunkt nicht betrieben werden.

3.7.    Skizze über Flugzone, Sicherheitszone und Pilotenfeld am Schluß dieser Flugplatzordnung

3.8.    Die Sicherheitszone ist nach dem Starten des Motors, auf dem kürzesten Weg zu verlassen.

3.9.    Das Fluggerät und die Fernsteuerungsanlage müssen sich in technisch einwandfreiem Zustand befinden (Flugleiter können Kontrollen durchführen).

3.10.   Vor jedem Start ist eine Funktionsprüfung der Fernsteuerungsanlage durchzuführen.

3.11.    Modelle mit einem Verbrennungsmotor > 20 cm3 müssen besonders gegen wegrollen gesichert werden. Die Befestigung muss auch bei Vollgas ausreichend sein. Dies kann durch
          einen Helfer oder durch geeignete Befestigung des Modells geschehen. Das Anlassen der Motoren hat nur im ausgewiesenem Feld zu erfolgen.

3.12.   Das Rollen mit laufendem Motor ohne Sicherung gegen unabsichtliches Wegrollen im Sicherheitszone ist untersagt.

3.13.   Das Anlassen von Motoren, hinter dem Pilotenstandfeld, sowie 5 m links und rechts dieses Feldes, ist unzulässig, wenn sich Piloten in diesem Feld aufhalten.

3.14.   Motormodelle sind gegenüber Segelflugmodellen ausweichpflichtig. Im Landeanflug haben Segler Vorrang.

3.15.   Die Flugmodelle dürfen nur gestartet- und gelandet werden, wenn die Flugzone und die angrenzenden, in Start- und Landerichtung gelegenen Wege frei von Personen und Fahrzeugen
           
oder sonstigen Hindernissen sind. Hier ist größtmögliche Vorsicht geboten.

3.16.   Beim gesamten Flugbetrieb ist mit den Modellen von der Zuschauerabsperrung (Zaun) ein Abstand von mindestens 15 Meter einzuhalten (Sicherheitslinie). Das Flugmodell sollte sich  bei
          Überflügen  in einem Winkel von max. 60° (Winkel zwischen Pilot und Modell) bewegen. Das heißt also je höher man fliegt um so weiter draussen muss man  fliegen. Modellhubschrauber
          sind bis zu dieser Entfernung vom Zaun zu tragen. Gleiches gilt für den Rückweg.

3.17.   Das Überfliegen der Sicherheitszone ist grundsätzlich untersagt. Die Sicherheitslinie geht 50 Meter auf beiden Seiten über das Flugplatzende hinaus.

3.18.   Beim Betrieb der Flugmodelle, insbesondere bei gleichzeitigem Betrieb mehrerer Modelle, haben sich alle Piloten und Helfer im markierten  Pilotenstandfeld aufzuhalten.
          Der Rollweg von der Schleuse zur Startbahn ist freizuhalten. Ein Verlassen des Standplatzes in Flugfeldrichtung ist während des Flugbetriebes nur nach gegenseitiger
          Absprache mit den gerade fliegenden Piloten gestattet. Alle beabsichtigte Starts und Landungen sind den anderen fliegenden Piloten anzukündigen bzw. mit ihnen abzusprechen.

3.19.   Über die Start- und Landerichtung (auch bei Querwind) entscheidet im Zweifelsfalle der eingetragene Flugleiter.

3.20.   Der Betrieb von Modellhubschraubern im Bereich der Start- und Landebahn ist nur in Absprache mit den anderen  anwesenden Piloten möglich. Eine kameradschaftliche Absprache
          ist hier unerläßlich.

3.21.   Es dürfen sich nur die Personen, die für den Flugbetrieb notwendig sind im  Flugsektor aufhalten. (Piloten, Helfer, Flugleiter)

3.22.   Alle Personen, die nicht unmittelbar am Flugbetrieb beteiligt sind, halten sich im Zuschauerbereich bzw. in der Sicherheitszone auf. Der Schleusenbereich ist kein Zuschauerbereich.

3.23.   Die Benutzung von Hochstartseilen für Segelflugmodelle ist grundsätzlich vorher mit dem Flugleiter abzusprechen und nur dann zulässig, wenn andere Piloten mit ihren Modellen
          nicht in der Luft sind, bzw. dem Start zugestimmt haben.

3.24.   Bei Eintritt einer Notlage, z.B. stehengebliebener Motor oder defekte Fernsteuerung, hat jeder Start sowie nach Möglichkeit jede Landung anderer Modelle zu unterbleiben, bis das gefährdete
          Modell gelandet ist. Der in Not geratene Pilot hat durch lautes Zurufen seine Notsituation sofort bekannt zugeben.

3.25.   Alkoholkonsum sowie andere, die Flug- Verkehrstauglichkeit beeinträchtigende Mittel und die aktive Teilnahme am Flugbetrieb sind nicht vereinbar!

3.26.   Bemannten Luftfahrzeugen ist rechtzeitig und weiträumig auszuweichen. Der Luftraum ist von allen Piloten ständig zu beobachten. Hier sind besonders die Flugleiter gefordert.

3.27.   Wenn sich ein Pilot nicht, oder nicht mehr, zum Selbstständigen Führen eines Modellflugzeuges als geeignet erweist und dadurch die Sicherheit auf dem Fluggelände gefährdet, muss der
          Flugleiter einschreiten. Er hat sich mit seinen  Flugleiterkollegen zu besprechen und den Vorstand zu informieren. Im Einzelfall kann aus Gründen der Sicherheit ein grundsätzliches Flugverbot
          ausgesprochen werden. In solchen Fällen darf dann nur noch mit einem Helfer geflogen werden. Auf die Person des Piloten ist dabei nicht zu achten.

 

4.      Zulassung von Gastpiloten

 

4.1.   Gastpiloten können nur durch einen Flugleiter zugelassen werden. Sie müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

4.2.   Anerkennung der Flugplatzordnung durch seine Unterschrift auf dem Vordruck  "Gastpilotenmeldung“. Dieser Vordruck ist aus dem Flugbuch zu entnehmen.

4.3.   Die Erfüllung der Ziffern 1.3 bis 1.7 dieser Flugplatzordnung, wobei der Nachweis der gesetzliche Haftpflichtversicherung , zu überprüfen ist.

4.4.   Ein Nutzungsentgelt von 2,50 Euro pro angefangenen Tag entrichtet wurde  Bei länger verweilenden Gäste werden andere Benutzungsgebühren erhoben, die in der Geschäftsordnung
        geregelt sind.  Der Empfang ist im Flugbuch vom Empfänger zu vermerken.  Mitglieder befreundeter Verein oder Nachbarvereine kann der Flugleiter von der Zahlungspflicht befreien

4.5.   Der Verein und seine beauftragten Flugleiter sind von jeglicher Haftung freigestellt, die die bestehende Deckungssumme der Vereinshaftpflichtversicherung übersteigt, wenn dem Gastpiloten
        oder seinem Helfer durch die Benutzung des Vereinsgeländes mit deren Einrichtungen irgend ein Schaden entstehen sollte.  Für Schäden, die dem Verein oder seinen Mitgliedern durch den
        Gastpiloten entstehen, hat dieser zu haften. Die zur Anerkennung der Flugplatzordnung geleistete Unterschrift gilt hierfür entsprechend.

 

5.      Zeitliche Begrenzung des Flugbetriebes

 

5.1.   Der Flugbetrieb mit kolbengetriebenen und turbinengetriebenen Verbrennungsmotoren ist an allen Tagen auf die Zeit vom: 01.06. bis 31.07. von 08:00 Uhr bis längstens 20:00 Uhr (Ortszeit)
        jeden Jahres, in der übrigen Zeit bis längstens 19:00 Uhr jedoch höchstens  bis 1 Stunde vor Sonnenuntergang festgesetzt.

5.2.   Laufen lassen von Motoren zu Test- und Einlaufzwecken, im Modell oder auf dem Prüfstand, ist nur erlaubt wenn auszuschliessen ist, dass der Flugbetrieb gestört wird. Beim Einlaufen lassen
        auch Rücksicht auf die Vereinsmitglieder nehmen (Lärmbelästigung)

5.3.    Flugbetrieb darf nur nach Sichtflugregeln am Tage durchgeführt werden  Bei Dunkelheit darf kein Flugbetrieb stattfinden.
         (Ausnahmen Veranstaltungen mit Genehmigung)

 

6.       Allgemeine Grundsätze zur Pflege der Vereinseinrichtungen und der Anlage

 

6.1.   Der Flugplatz und die übrigen Vereinseinrichtungen sind pfleglich zu  behandeln und in ordentlichem Zustand zu erhalten.

6.2.   Der Mähdienst wird mit einem Mähplan geregelt, der von dem Vorstand bekannt gemacht wird.

6.3.   Die Kameradschaft untereinander gebietet es, nicht dem Letzten am Platz das Aufräumen zu überlassen.

6.4.   Die Flugleiter können bei Bedarf entsprechende Anweisungen erteilen, die insbesondere die Aufräumarbeiten am Ende des Flugbetriebes betreffen.

6.5.   Arbeitseinsätze werden durch Aushang durch den Vorstand angekündigt. Sie sind zur Pflege und Unterhaltung der Anlage unerlässlich. Die Teilnahme an den Arbeitseinsätzen ist obligatorisch.

6.6.   Das Parken der Autos sollte möglichst nicht  bis an die Barriere erfolgen, es ist immer so viel Platz zulassen, dass unsere Zuschauer (die unsere Gäste sind) sich bequem daran anlehnen
        können. Dauerparken im Eingansbereich der Pergola zum Haus ist nicht gestattet.

 

7.      Umweltschutzregeln

 

7.1.   Beim Betrieb von Verbrennungsmotoren ist die Lärmentwicklung, auch bei Erfüllung der Ziffer 1.7, so niedrig wie möglich zu halten. (Es muss nicht immer Vollgas geflogen werden).
        Ein Lärmpass muss für jedes Modell ausgewiesen werden.

7.2.   Jeder Gelände- und Vereinshausbenutzer nimmt seine Abfälle wieder mit und entsorgt sie ortsüblich an seiner Wohnung.

7.3.   Beim Betanken der Modelle ist das Eindringen von Treib- u. Schmierstoffen in das Erdreich  und die Verschmutzung der übrigen Flächen zu vermeiden. Ggf. ist eine sogenannte Ölwanne
        beim Betanken nötig.

 

8.        Erste Hilfe Ausrüstung

 

8.1.   Ein Verbandkasten befindet sich im Flugleiterschrank (Frequenztafel) und im Aktenschrank (im Haus).

8.2.   Ortsübliche Notrufnummern sind am Standort des Telefons zu ersehen.

 

     

[Home] [Flugplatz] [Veranstaltungen] [Termine] [Vorstand] [Jugendarbeit] [Mitgliedschaft] [Kontakt] [Geschichte] [Impressum] [Datenschutzerklärung]