Logo-MSC-Condor-2011
Facebook link
LOGO Lambert
Untitled-911
Logo DMFV

© MSC Condor e.V      Birkenfeld

 

Counter / Zähler

letzte Aktualisierung

14.04.2015 JP

Flugplatzordnung

 

1.      Voraussetzungen der Flugplatzbenutzung

1.1  Die Teilnahme am Flugbetrieb ist nur den Mitgliedern des Condor gestattet,
      die durch ihre Unterschrift diese Flugplatzordnung anerkannt haben.

1.2. Gastpiloten können gem. Ziffer 4. zugelassen werden.

1.3   Es dürfen derzeit nur Flugmodelle mit kolbengetriebenen und                                                           turbinengetriebenen Verbrennungsmotoren, Segelflugmodelle, sowie                                             Elektromodelle  bis zu einem Abfluggewicht  von unter 25 Kg betrieben                                        werden. Flugmodelle ab 25 Kg benötigen eine Sondergenehmigung die                                        von der Luftaufsichtsbehörde und vom Vorstand erteilt werden kann.

1.4.  Grundsätzlich ist der Flugbetrieb nur bei Anwesenheit eines eingetragenen                                    Flugleiters zulässig.

1.5.  Es muss eine Halterhaftpflichtversicherung, nach den geltenden                                                       gesetzlichen Vorschriften, für den Betrieb von Modellflugzeugen  bestehen

1.6.   Der höchst zulässige Schalldruckpegel für Kolbenmotormodelle beträgt 84                                   dB (A) bei Turbinengetriebenenmodellen 100 dB(A) in 7 m Entfernung. Im                                     Zweifelsfall entscheidet der Flugleiter über die Modellzulassung.

 

2.      Flugbuch

 

2.1.  Über den Flugbetrieb wird vom Flugleiter und den Piloten das Flugbuch                                          nach dem vorhandenen Muster geführt.

2.2.  Flugleiter sind vom Vorstand ernannten Personen, deren                                                                   Aufgabenbereich in der Flugleiteranweisung geregelt ist

2.3.  Der / Die  Flugleiter haben sich mit Name und Unterschrift im Flugbuch                                           einzutragen, bevor  der Flugbetrieb aufgenommen wird. Der Flugbetrieb                                      beginnt, mit dem Start des ersten Flugmodells.

2.4.  Jeder Pilot hat sich vor Beginn seines Flugbetriebes oder dem                                                      einschalten des Senders in das Flugbuch einzutragenund beim                                               eingetragenen Flugleiter anzumelden. Siehe Anweisung an der                                                Frequenztafel.

2.5.  Besondere Vorkommnisse, wie Abstürze mit Fremdschaden -auch                                                 Flurschäden- sind zu vermerken. Ferner ist der Flugleiter bzw. der                                                  Vorstand sofort darüber zu informieren (Meldung Versicherung

2.6.  Verhalten der Piloten gegenüber den Weisungen des Flugleiters.

Grundsatz: Den Weisungen des Flugleiters ist diskussionslos Folge zu leisten.

 

3.      Flugsicherheit und Frequenzsicherheit

 

3.1.   Der Flugbetrieb wird vom Flugleiter geleitet und überwacht. In                                                            Ausnahmefällen können mehrere Flugleiter gleichzeitig eingesetzt werden                                    (z.B. Flugtage ).

3.2.   Die Frequenzzuteilung wird mit der Frequenztafel geregelt. Siehe                                                    Anweisung über die Benutzung der Frequenztafel.  Es ist zu beachten,                                           dass u.U. mehrere Mitglieder den gleichen Kanal haben können.

3.3.    Nur wer seine, an der  Frequenztafel angebrachte                                                                      Frequenzplakette entnommen und diese an seinem Sender                                                   (Antenne) angebracht hat, darf seinen Sender einschalten.

3.4.    Zum Fernsteuern von Flugmodellen sind nur Frequenzen zugelassen, die                                       von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post,                                                       genehmigt sind. Das Frequenzband 27 MHZ ist für den Modellflugbetrieb                                      untersagt.

3.5.   Sicherheitsbestimmungen. Jeder Pilot hat sich so zu verhalten, dass                                           der Flugbetrieb sowie die öffentliche Ordnung und Sicherheit,                                                          insbesondere andere Personen und Sachen nicht gefährdet oder                                                    beschädigt werden. Personen und Tiere dürfen nicht angeflogen werden.                                       Befinden sich Personen oder Tiere auf Wegen oder Grundstücken im                                            Flugsektor so muss ein Sicherheitsabstand von mindestens 150 Meter                                          eingehalten werden. Der Flugbetrieb ist notfalls einzustellen oder                                                    innerhalb des vorgeschriebenen Luftraums so zu verlegen, dass jegliche                                        Gefährdung ausgeschlossen ist.

3.6.    Es dürfen nur 3 Modelle mit Verbrennungsmotoren gleichzeitig in der                                        Luft sein. Bei  Flugmodellen mit Turbinenantriebnur 1. Weitere                                                 Flugmodelle jeglicher Art dürfen zu diesem Zeitpunkt nicht betrieben                                               werden.

3.7.    Skizze über Flugzone, Sicherheitszone und Pilotenfeld am Schluß                                      dieser Flugplatzordnung

3.8.    Die Sicherheitszone ist nach dem Starten des Motors, auf dem kürzesten                                      Weg zu verlassen.

3.9.    Das Fluggerät und die Fernsteuerungsanlage müssen sich in technisch                                          einwandfreiem Zustand befinden (Flugleiter können Kontrollen durchführen).

3.10.  Vor jedem Start ist eine Funktionsprüfung der Fernsteuerungsanlage                                              durchzuführen.

3.11.   Modelle mit einem Verbrennungsmotor > 20 cm3 müssen besonders                                              gegen wegrollen gesichert werden. Die Befestigung muss auch bei                                                Vollgas ausreichend sein. Dies kann durch einen Helfer oder durch                                                 geeignete Befestigung des Modells geschehen. Das Anlassen der                                                 Motoren hat nur im ausgewiesenem Feld zu erfolgen.

3.12.   Das Rollen mit laufendem Motor ohne Sicherung gegen unabsichtliches                                         Wegrollen im Sicherheitszone ist untersagt.

3.13.   Das Anlassen von Motoren, hinter dem Pilotenstandfeld, sowie 5 m links                                         und rechts dieses Feldes, ist unzulässig, wenn sich Piloten in diesem                                             Feld aufhalten.

3.14.   Motormodelle sind gegenüber Segelflugmodellen ausweichpflichtig. Im                                          Landeanflug haben Segler Vorrang.

3.15.  Die Flugmodelle dürfen nur gestartet- und gelandet werden, wenn die                                             Flugzone und die angrenzenden, in Start- und Landerichtung gelegenen                                         Wege frei von Personen und Fahrzeugen oder sonstigen                                                           Hindernissen sind. Hier ist größtmögliche Vorsicht geboten.

3.16.   Beim gesamten Flugbetrieb ist mit den Modellen von der                                                                   Zuschauerabsperrung (Zaun) ein Abstand von mindestens 15 Meter                                               einzuhalten (Sicherheitslinie). Das Flugmodell sollte sich  bei                                                         Überflügen  in einem Winkel von max. 60° (Winkel zwischen Pilot und                                             Modell) bewegen. Das heißt also je höher man fliegt um so weiter                                                   draussen muss man  fliegen. Modellhubschrauber sind bis zu dieser                                                Entfernung vom Zaun zu tragen. Gleiches gilt für den Rückweg.

3.17.   Das Überfliegen der Sicherheitszone ist grundsätzlich untersagt. Die                                               Sicherheitslinie geht 50 Meter auf beiden Seiten über das Flugplatzende                                       hinaus.

3.18.   Beim Betrieb der Flugmodelle, insbesondere bei gleichzeitigem Betrieb                                         mehrerer Modelle, haben sich alle Piloten und Helfer im markierten                                               Pilotenstandfeld aufzuhalten.  Der Rollweg von der Schleuse zur                                            Startbahn ist freizuhalten. Ein Verlassen des Standplatzes in                                                      Flugfeldrichtung ist während des Flugbetriebes nur nach gegenseitiger                                          Absprache mit den gerade fliegenden Piloten gestattet.                                                                    Alle beabsichtigte Starts und Landungen sind den anderen fliegenden                                            Piloten anzukündigen bzw. mit ihnen abzusprechen.

3.19.    Über die Start- und Landerichtung (auch bei Querwind) entscheidet im                                          Zweifelsfalle der eingetragene Flugleiter.

3.20.    Der Betrieb von Modellhubschraubern im Bereich der Start- und                                                     Landebahn ist nur in Absprache mit den anderen  anwesenden Piloten                                           möglich. Eine kameradschaftliche Absprache ist hier unerläßlich.

3.21.    Es dürfen sich nur die Personen, die für den Flugbetrieb notwendig sind                                         im  Flugsektor aufhalten. (Piloten, Helfer, Flugleiter)

3.22.    Alle Personen, die nicht unmittelbar am Flugbetrieb beteiligt sind, halten                                        sich im Zuschauerbereich bzw. in der Sicherheitszone auf.                                                                Der Schleusenbereich istkein Zuschauerbereich.

3.23.   Die Benutzung von Hochstartseilen für Segelflugmodelle ist grundsätzlich                                        vorher mit dem Flugleiter abzusprechen und nur dann zulässig, wenn                                              andere Piloten mit ihren Modellen nicht in der Luft sind, bzw. dem Start                                           zugestimmt haben.

3.24.   Bei Eintritt einer Notlage, z.B. stehengebliebener Motor oder defekte                                               Fernsteuerung, hat jeder Start sowie nach Möglichkeit jede Landung                                              anderer Modelle zu unterbleiben, bis das gefährdete  Modell gelandet ist.                                      Der in Not geratene Pilot hat durch lautes Zurufen seine Notsituation                                               sofort bekannt zugeben.

3.25.   Alkoholkonsum sowie andere, die Flug- Verkehrstauglichkeit                                                        beeinträchtigende Mittel und die aktive Teilnahme am Flugbetrieb sind n                                       nicht vereinbar!

3.26.  Bemannten Luftfahrzeugen ist rechtzeitig und weiträumig                                                      auszuweichen. Der Luftraum ist von allen Piloten ständig zu                                                           beobachten. Hier sind besonders die Flugleiter gefordert.

3.27.   Wenn sich ein Pilot nicht, oder nicht mehr, zum Selbstständigen führen                                            eines Modellflugzeuges als geeignet erweist und dadurch die Sicherheit                                        auf dem Fluggelände gefährdet, muss der Flugleiter einschreiten. Er hat                                        sich mit seinen  Flugleiterkollegen zu besprechen und den Vorstand zu                                           informieren. Im Einzelfall kann aus Gründen der Sicherheit ein                                                          grundsätzliches Flugverbot ausgesprochen werden. In solchen Fällen                                             darf dann nur noch mit einem Helfer geflogen werden.                                                                        Auf die Person des Piloten ist dabei nicht zu achten.

 

4.      Zulassung von Gastpiloten

 

4.1.   Gastpiloten können nur durch einen Flugleiter zugelassen werden. Sie                                            müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

4.2.   Anerkennung der Flugplatzordnung durch seine Unterschrift auf dem                                              Vordruck  "Gastpilotenmeldung“. Dieser Vordruck ist aus dem Flugbuch zu                                   entnehmen.

4.3.   Die Erfüllung der Ziffern 1.3 bis 1.7 dieser Flugplatzordnung, wobei der                                          Nachweis der gesetzliche Haftpflichtversicherung , zu überprüfen ist.

4.4.   Ein Nutzungsentgelt von 2,50 Euro pro angefangenen Tag entrichtet wurde                                     Bei länger verweilenden Gäste werden andere Benutzungsgebühren                                              erhoben, die in der Geschäftsordnung geregelt sind.  Der Empfang ist im                                      Flugbuch vom Empfänger zu vermerken.  Mitglieder befreundeter Vereine                                     oder Nachbarvereine kann der Flugleiter von der Zahlungspflicht befreien

4.5.   Der Verein und seine beauftragten Flugleiter sind von jeglicher Haftung                                           freigestellt, die die bestehende Deckungssumme der                                                                        Vereinshaftpflichtversicherung übersteigt, wenn dem Gastpiloten oder                                            seinem Helfer durch die Benutzung des Vereinsgeländes mit deren                                                Einrichtungen irgend ein Schaden entstehen sollte.  Für Schäden, die dem                                    Verein oder seinen Mitgliedern durch den Gastpiloten entstehen, hat                                              dieser zu haften. Die zur Anerkennung der Flugplatzordnung geleistete                                           Unterschrift gilt hierfür entsprechend.

 

5.      Zeitliche Begrenzung des Flugbetriebes

 

5.1.   Der Flugbetrieb mit kolbengetriebenen und turbinengetriebenen                                                       Verbrennungs-motoren ist an allen Tagen auf die Zeit vom: 01.06. bis 31.07.                                 von 08:00 Uhr bis längstens 20:00 Uhr (Ortszeit) jeden Jahres, in der übrigen Zeit bis                 längstens 19:00 Uhr jedoch höchstens  bis 1 Stunde vor Sonnenuntergang festgesetzt.

5.2.   Laufen lassen von Motoren zu Test- und Einlaufzwecken, im Modell oder                                         auf dem Prüfstand, ist nur erlaubt wenn auszuschliessen ist, dass der                                             Flugbetrieb gestört wird. Beim Einlaufen lassen auch Rücksicht auf die                                          Vereinsmitglieder nehmen (Lärmbelästigung)

5.3.    Flugbetrieb darf nur nach Sichtflugregeln am Tage durchgeführt werden                                          Bei Dunkelheit darf kein Flugbetrieb stattfinden.                                                                                  (Ausnahmen Veranstaltungen mit Genehmigung)

 

6.       Allgemeine Grundsätze zur Pflege der Vereinseinrichtungen und der                                  Anlage

 

6.1.   Der Flugplatz und die übrigen Vereinseinrichtungen sind pfleglich zu                                               behandeln und in ordentlichem Zustand zu erhalten.

6.2.   Der Mähdienst wird mit einem Mähplan geregelt, der von dem Vorstand                                         bekannt gemacht wird.

6.3.   Die Kameradschaft untereinander gebietet es, nicht dem Letzten am                                              Platz das Aufräumen zu überlassen.

6.4.   Die Flugleiter können bei Bedarf entsprechende Anweisungen erteilen,                                         die insbesondere die Aufräumarbeiten am Ende des Flugbetriebes betreffen.

6.5.    Arbeitseinsätze werden durch Aushang durch den Vorstand angekündigt.                                     Sie sind zur Pflege und Unterhaltung der Anlage unerlässlich.                                                            Die Teilnahme an den Arbeitseinsätzen ist obligatorisch.

6.6.    Das Parken der Autos sollte möglichst nicht  bis an die Barriere erfolgen,                                     es ist immer so viel Platz zulassen, dass unsere Zuschauer (die unsere                                          Gäste sind) sich bequem daran anlehnen können. Dauerparken im                                               Eingansbereich der Pergola zum Haus ist nicht gestattet.

 

7.      Umweltschutzregeln

 

7.1.   Beim Betrieb von Verbrennungsmotoren ist die Lärmentwicklung, auch bei                                    Erfüllung der Ziffer 1.7, so niedrig wie möglich zu halten. (Es muss nicht                                          immer Vollgas geflogen werden).                                                                                                          Ein Lärmpaß muss für jedes Modell ausgewiesen werden.

7.2.   Jeder Gelände- und Vereinshausbenutzer nimmt seine Abfälle wieder mit                                      und entsorgt sie ortsüblich an seiner Wohnung.

7.3.   Beim Betanken der Modelle ist das Eindringen von Treib- u.                                                            Schmierstoffen in das Erdreich  und die Verschmutzung der übrigen                                               Flächen zu vermeiden. Ggf. ist eine sogn. Oelwanne beim betanken nötig.

 

8.        Erstehilfeausrüstung

 

8.1.   Ein Verbandkasten befindet sich im Flugleiterschrank (Frequenztafel)                                             und im Aktenschrank  (im Haus).

8.2.   Ortsübliche Notrufnummern sind an Standort des Telefons zu ersehen.